Materia Prima

Dokumentarfilm Materia Prima

Kinostart: 22. Oktober 2026
www.materiaprimafilm.net

New Energy. Old Powers?

Jeder Rohstoff ist der Beginn einer Geschichte.
Lithium ist unverzichtbar für die Energiewende. An keinem Ort der Welt gibt es mehr von dem begehrten Metall als im Hochland Boliviens. Ohne Lithium würde kein Stromspeicher, kein Rechenzentrum, kein Elektroauto und kein Smartphone funktionieren.
Die Europäer wollen den Rohstoff, um ihre Automobilindustrie zu retten. Die Bolivianer wollen ihn, um die Armut zu bekämpfen.
Während die bolivianische Regierung mit Unternehmen aus aller Welt verhandelt, mobilisieren sich in ländlichen Gebieten zivilgesellschaftliche Gruppen, die hauptsächlich von Frauen organisiert werden.

Der Film bietet einen seltenen Einblick in die Strategie der Europäer, sich das dringend benötigte Material zu sichern. Er macht die gegensätzlichen Interessen bezüglich des Rohstoffabbaus und der Industrialisierung in einem Land des sogenannten globalen Südens sichtbar.

Die Gegenwart wird von 500 Jahren Kolonialgeschichte überschattet. Texte aus der Chronik eines indigenen Zeitzeugen des 16. Jahrhunderts verändern den Blick auf die heutige Welt und werfen die Frage auf: Sind wir bereit zur Dekolonialisierung?

Produktionsländer: D
Länge: 90´
Jahr: 2026
Sprachen: Spanisch, Englisch, Quechua, Aymara
Untertitel: Deutsch, Englisch oder Spanisch
Verleih: Cine Global

Credits

Autor & Regisseur: Jens Schanze
Produzent: Jens Schanze, Thomas Tielsch
Bildgestaltung: Börres Weiffenbach
Filmtonmeisterin: Claudia Leder
Montage: Ulrike Tortora
Musik: Atena Eshtiaghi

Eine Koproduktion von Mascha Film GbR mit Filmtank.
Gefördert von BKM, DFFF, FFA, MOIN, FFFBayern, ZDF/3sat, Deutsche Welle, EZEF, Misereor.