Nichts ist besser als gar nichts

Dokumentarfilm Nichts ist besser als gar nichts

Ohne Portemonnaie findet sich Jan Peters am Flughafen einer fremden Stadt wieder. Sein einziges Kapital: die Gruppenkarte für öffentliche Verkehrsbetriebe. Diese zum Grundstock für einen Selbstversuch machend will er sich als „Reisebegleiter“ durchschlagen. Gemeinsam mit ihm tauchen wir ein in die obskure Welt der Nebenjobs und abenteuerlichen Geschäftsmodellen. Wir begegnen Sorgenvollen, sowie Hoffnungsfrohen und solchen, die voller Mut und Kreativität das Beste aus ihrer Situation machen. Doch hören auch vom unabwendbaren Niedergang der vertrauten Arbeitsgesellschaft und Konzepten und Visionen, die für eine Zukunft ohne Beschäftigung entwickelt werden, die schon längst begonnen hat. In der Balance zwischen einem fatalen Thema und seiner hintergründig ironischen Erzählweise entwickelt sich ein Film, der berührt und doch auch erheitert.

Verleih Kaufen

D
2010
89 Min.

Festivals

Weltpremiere auf der DOK Leipzig
Internationale Hofer Filmtage
Nordische Filmtage Lübeck

Presse

Jan Peters schafft es, dass wir seine Sozialkritik lächelnd annehmen und mit viel Empathie für all seine Figuren aus dem Film gehen.

DIE ZEIT