Ferien im Niemandsland

Dokumentarfilm Ferien im Niemandsland

Bobby kam als junger Mann von einem bosnischen Bauernhof nach Deutschland. Er ist ein Draufgänger. Er war im Milieu, in den Klatschspalten der „High Society“ und pflanzt heute in Bosnien auf dem Land seiner Väter Pflaumen an für den Slivovica. Der Jugoslawien-Krieg tobte auch in seiner Heimat und in den Ruinen der Bauernhäuser picknicken nun deren ehemalige Bewohner.
Ein Krieg, drei Ehen, drei Kinder. Bobbys Sohn Carlo ist Kameramann geworden. Komm, sagt er, wir machen einen Film über meinen Vater. Dort gibt es Bars, wilde Gesänge, einen Swimmingpool und Schnaps schon morgens um neun. Aber Carlo will in Wirklichkeit mehr. Er will wissen, warum sein Vater ihn verließ, als er zwölf war. Und er will, dass er wieder zu ihm zurückkommt.
Väter und Söhne, Krieg und Frieden, Essen und Trinken. Nichts Großes, nur der Weg eines Lebens. Jebiga – Scheiß drauf.

Kaufen

D
2012
60 Min.

Awards

Credits

Buch und Regie: Alexander Schimpke
Kamera: Carlo Jelavic
Schnitt: Alexander Schimpke, Sylke Rohrlach
Ton: Daniel Golem

In Koproduktion mit Filmakademie Ludwigsburg und SWR. Gefördert von MFG Baden-Württemberg